23.05.2020

Im Eiscafé Rimini warte ich darauf, an der Reihe zu sein. Ich sehe die Eissorten und überlege, welche ich gleich bestellen werde. Die oberflächliche Freundlichkeit des Eisverkäufers möchte ich so nicht hinnehmen. Sie scheint mit der Plaste-Dekoration in der Eistheke in Verbindung zu stehen. Ich habe Mühe so zu tun, als ob ich all das nicht bemerke und bestelle eine Kugel Zitrone.

Ein Kommentar zu „23.05.2020

  1. Das erste, was ich im Westen lernen musste war, dass die Freundlichkeit der Verkäufer/innen eine Zweckfreundlichkeit ist. Man hat etwas zu verkaufen und muss verkaufsfördernd freundlich sein, Punkt. Im Osten war das anders, eine Bäckerin war meist mürrisch, wenn sie am Morgen Brötchen verkaufte, Eisverkäufer knurrten, wenn man einen Plastik(sic)-Löffel extra benötigte.
    Vor zwei Jahren bin ich mal im Prenzlauer Berg in einen kleinen Bäcker gegangen, weil mich das Gebäck im Schaufenster so anlachte. Die Bäckerin schaute knurrig nach draußen und verkaufte mir mit düsterer Miene ein Teilchen. Als ich wenige Minuten später noch mal Ihren Laden betrat, weil ich vom sehr gut schmeckenden Backwerk Nachschlag mitnehmen wollte, hellte sich ihre Miene plötzlich auf.

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s