26.04.2020

Wie kommt es, dass sich die Dinge nachts – wenn der ruhige Schlaf auf sich warten lässt, sehr ungeheuerlich, so groß – ja manchmal viel zu groß und fast dramatisch anfühlen? Und wie kann es sein, dass schon die blaue Stunde anfängt, all diese fruchterregenden Dinge langsam mitzunehmen? Alles was am Morgen von der Nacht zurückbleibt, ist die mehr oder weniger große Sorge um das ungestörte Vermögen gut im Tag zu sein. Die zurückgelassenen Befürchtungen erinnern dann ein klein wenig erleichternd an die Monster, die in der Kindheit nachts unter dem Bett saßen und mit Tageseinbruch wieder den Blick auf die vertrauten Plüschtiere freigaben.

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